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Insider, Disponent, Unternehmer - 3 Min. Lesezeit

Telematik im LKW: Innovationen mit Einspareffekt

Verfasst von Petra Wurm am 04.12.2018
Petra Wurm

Intelligente Telematiksysteme und eine innovative Sensorik erleichtern den Alltag im
Transportgewerbe und erschließen Optimierungspotenziale.

Wer in der von starkem Wettbewerbsdruck geprägten Transport- und Logistikbranche bestehen will, muss seinen Kunden eine hohe Transportqualität und maximale Sicherheit bieten. Dass hierfür eine optimale Datenerfassung und -nutzung von entscheidender Bedeutung ist, hat man bei der Spedition Kautetzky im hessischen Stadtallendorf schon früh erkannt und daher in praxisgerechte Telematiklösungen investiert.

Optimierungspotenzial schnell erkennen

Der Spezialist für den Transport temperatursensibler Güter der Pharma- und Lebensmittelbranche war von Anfang an als Pilotkunde beim „Fleetboard“-Trailermanagement der Daimler Fleetboard GmbH dabei und nutzt heute die digitalen Dienste als Basis für seine gesamte Fahrzeugdisposition. „Besonders wichtig sind für uns das Mapping und die Echtzeitinformationen zu den Lenk- und Ruhezeiten sowie die Möglichkeit, anhand der verfügbaren Daten auszuwerten, ob eine Tour wirtschaftlich war. So können wir Optimierungspotenziale erkennen und ausschöpfen“, erläutert Christian Michalak, Vertriebsleiter und Telematikverantwortlicher bei Kautetzky.

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Bei der Spedition Kautetzky haben innovative Systeme schon Tradition

Für zertifizierte Temperaturberichte sowie ein ausgeklügeltes Alarm- und Temperaturmanagement setzt das Unternehmen auf das Telematiksystem „TrailerConnect“ von Schmitz Cargobull Telematics, das in seiner aktuellen Version mit neuer Sensorik, einem neuen Onlineportal und der App „BeSmart“ zukunftsweisende Innovationen bietet. „Gerade unsere Kunden aus der Pharmabranche erwarten von uns eine nachweisbar geschlossene Kühlkette und proaktive Informationen“, so Michalak. „Mit TrailerConnect ist das problemlos möglich.“

Optimale Vernetzung der Systeme

„Beide Telematiksysteme in einer Anwendung zusammenzuführen und alle relevanten Daten aus dem Sattelanhänger in eine Gesamtfahrzeugbetrachtung einzubinden, war lange Zeit ein unerfüllter Wunsch von uns“, so Geschäftsführer Gert Kautetzky. Schließlich taten sich Fleetboard und Schmitz Cargobull Telematics zusammen, um diese Aufgabe unter aktiver Mitwirkung der Spedition zu lösen.

„Die Entwickler haben eng mit uns zusammengearbeitet und sich vor Ort unsere Arbeitsabläufe angeschaut. Diese Einbindung der Anwender in den Entwicklungsprozess hat es vor einigen Jahren so noch nicht gegeben, die Ausrichtung auf den Kundennutzen ist intensiver geworden“, schildert Gert Kautetzky seine Eindrücke. Das Ergebnis des Projekts kann sich sehen lassen – auf nur einem Bildschirm: Die Daten aus Zugmaschine und Auflieger sind nun mit den Diensten „Trailer Data“ und „Trailer ID“ als gesamtheitliche Telematiklösung verfügbar und auf einer Oberfläche abgebildet.

„Das ist innovativ und erleichtert spürbar die Arbeit in der Disposition“, zeigt sich Gert Kautetzky zufrieden. Bei seinem Dienst „Trailer Data“ arbeitet Fleetboard mit den Telematiksystemen von Schmitz Cargobull und denen des Anhängerherstellers Krone zusammen.

Kapazitäten auslasten und Leerfahrten vermeiden

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Smarte Telematiklösungen ermöglichen massive Einsparungen

Optimalen Kundennutzen verspricht auch die intelligente Laderaumerkennung „Smart Scan“ von Krone, mit der Laderaumkapazitäten erkannt und besser genutzt werden können. Mittels Kamera und Sensorik wird hier die Laderaumbelegung in Echtzeit erfasst und die verfügbare Ladefläche durch einen intelligenten Algorithmus ausgewertet. Das System liefert Disponenten schnell und zuverlässig aktuelle Informationen und hilft so, Leerfahrten zu vermeiden und verfügbare Stellflächen zu nutzen. Damit ist eine deutliche Steigerung der Transporteffizienz möglich – ein Gewinn für Logistiker, deren Kunden und nicht zuletzt für die Umwelt.

Ein ebenso gewichtiger wie vermeidbarer Kostenpunkt im Transportgewerbe sind Schäden durch schlecht gesicherte Fracht. Mit dem „iGurt“ von BPW steht eine Lösung zur Verfügung, die mehr Sicherheit und damit Einspareffekte bringt. Das smarte Sicherungssystem kontrolliert und dokumentiert die Spannung eines Zurrgurts und ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Ladungssicherung auch während der Fahrt.

Bessere Sicherung reduziert Schadenfälle

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Optimierte Auslastung und bessere Ladungssicherung dank Telematik

Der handliche Sensor mit Batterie und robustem, schlagfestem Gehäuse wird einfach direkt am Zurrgurt befestigt. Die Vorspannkraft der Zurrgurte wird auf dem Gehäuse angezeigt und über Bluetooth direkt an das Smartphone des Fahrers übertragen; im Fall ungeeigneter Gurtspannung schlägt die Smartphone-App sofort Alarm. Der erfolgreich in der Praxis getestete „iGurt“ hilft, Unfälle, Transportschäden und Bußgelder zu vermeiden, und macht sich laut BPW schon bei einer Reduktion der Schadenfälle um zehn Prozent für eine mittelgroße Spedition schnell bezahlt.