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Insider, Fahrer, Disponent, Unternehmer - 4 Min. Lesezeit

LKW-Fahrer – ein Beruf mit Zukunftsperspektive

Verfasst von Wedolo-Redaktion am 29.09.2021
Wedolo-Redaktion

Berufskraftfahrer bringen nur Waren von A nach B? Von wegen! Wir stellen das vielfältige Berufsbild LKW-Fahrer vor und geben Einblicke in Ausbildung, Aufgaben und Alltag.

Mangelberuf LKW-Fahrer – gefragter denn je

In Deutschland fehlen aktuell zwischen 60.000 bis 80.000 LKW-Fahrer, so der Bundesverband Güterverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), einer der drei starken Partner hinter WEDOLO. Tendenz steigend, denn die Corona-Pandemie hat den Fachkräftemangel noch einmal zusätzlich verschärft. So ist absehbar, dass der Bedarf an Berufskraftfahrern das Angebot über Jahre hinweg übersteigen wird. Der BGL spricht deshalb bereits von einem Mangelberuf. Wer also LKW-Fahrer werden will, setzt auf vielversprechende Jobaussichten in einer zukunftssicheren Branche.

LKW-Fahrer werden: ein zukunftssicherer Arbeitsplatz

Doch wie wird man eigentlich Berufskraftfahrer? Der Arbeit als Logistikheld geht eine dreijährige, duale Lehre voraus – im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule. Im Zuge dessen wird in der Regel der LKW-Führerschein erworben. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung (Grundqualifikation) bei einer Industrie- und Handelskammer. Angehende Kraftfahrer, die sich bewähren und einen guten Abschluss machen, haben gute Chancen, als angestellter Mitarbeiter eines Transportunternehmens im Güterverkehr, zum Beispiel in einer Spedition, übernommen zu werden.

Besitzt man bereits einen LKW-Führerschein, ist eine Weiterbildung als Berufskraftfahrer interessant, um gewerblich unterwegs sein zu dürfen. Darüber hinaus ist eine Umschulung zum LKW-Fahrer möglich, diese steht auch Quereinsteigern offen. Wer lieber sein eigener Chef sein will, kann sich als selbstfahrender Fuhrunternehmer selbstständig machen.

Wie viel verdient ein Berufskraftfahrer?

Das Gehalt eines LKW-Fahrers im Güterverkehr hängt von verschiedenen Faktoren, wie Ausbildung, Berufserfahrung oder Größe des Arbeitgebers, ab. Darüber hinaus spielt es eine entscheidende Rolle, ob man im Nahverkehr oder Fernverkehr tätig ist, also eher längere oder kürzere Strecken mit dem LKW zurücklegt. Einen Anhaltspunkt bietet der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.

Mechatronik-Know-how und soziale Kompetenzen gefragt

Ob im Nahverkehr oder im nationalen/internationalen Fernverkehr – LKW-Fahrer haben ein vielfältiges Aufgabenspektrum, das im Zuge der Digitalisierung (Logistik 4.0) immer komplexer wird. Einerseits ist ein Kraftfahrer des Straßenverkehrsgewerbes dafür verantwortlich, dass wichtige Güter von A nach B kommen. Andererseits kontrolliert, wartet und pflegt er sein Fahrzeug. Treten unterwegs Störungen auf, gilt es diese zu beheben.

Auch der Kontakt zu anderen Menschen spielt eine wichtige Rolle. Schließlich repräsentiert der LKW-Fahrer seinen Arbeitgeber und pflegt Beziehungen zu Kunden.

Berufe in der Wachstumsbranche Logistik

So vielfältig und bunt wie die Branche selbst sind auch die Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten. Die Logistik als Branche der Wahl bietet rund 200 Ausbildungsberufe sowie 100 logistiknahe Studiengänge – vom Berufskraftfahrer über Kommissionierer und Disponenten bis zum Supply-Chain-Manager und Spezialisten für Logistik-IT. Der Fachkräftemangel eröffnet auch Quereinsteigern interessante Chancen.

Von Abfahrtskontrolle bis zu Sozialvorschriften

Im Alltag beherrscht der LKW-Fahrer die komplexen Sozialvorschriften, also die Lenk- und Ruhezeiten, aus dem Effeff. Er ist beim Beladen des LKW dabei, überwacht dieses und hilft eventuell. Auch das Sichern der Ladung und das Prüfen von Begleitpapieren und Abrechnungen spielen eine Rolle. Bevor es los auf die Straße geht, ist die LKW-Abfahrtskontrolle ein Muss, um für einen sicheren Transport der Waren und für eine sichere Fahrt zu sorgen. Angekommen am Ziel, überwacht und assistiert der Fahrer gegebenenfalls beim Ausladeprozess.

Berufliche Perspektiven für LKW-Fahrer

Man lernt nie aus: Gewerbliche Berufskraftfahrer müssen sich laut Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG) alle fünf Jahre weiterbilden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich mit freiwilligen Weiterbildungen zu spezialisieren. Ein Beispiel hierfür ist der ADR-Schein, um als Gefahrgutfahrer tätig sein zu dürfen.

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